Ein Tattoo ist eigentlich eine Entscheidung fürs Leben. Doch trotz aller Überlegungen und Vorkehrungen kann sich so manche Entscheidung später als falsch erweisen. Und so haben so manche Tattoobesitzer früher oder später den Wunsch, das gestochene Tattoo entfernen zu lassen. Klar, sich eines stechen zu lassen ist wesentlich einfacher, als es später wieder zu entfernen. Trotzdem gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, um das unliebsame Gemälde oder den Namen der verflossenen Liebe wieder zu entfernen.

Methoden der Tattooentfernung

Das Ziel ist es eigentlich immer, eine nachhaltige und dauerhafte Tattooentfernung zu erreichen. Dafür gibt es in der Regel drei Möglichkeiten, welche sich generell voneinander unterscheiden. Zum einen wäre da die Tattooentfernung mit Hilfe eines Lasers. Möglich ist die Entfernung eines Tattoo aber auch mit Hilfe von Bleichcreme. Als dritte Möglichkeit steht die Überdeckung eines bestehenden Tattoo mit einer neuen Tätowierung im Raum (Cover-Up). Die bekannteste Form der Entfernung ist jene mit Hilfe eines modernen Lasers.

Tattooentfernung mit Lasermethoden

Mit dieser Methode dringt das Laserlicht tief in die Hautschichten ein und zerstört an den gefärbten Stellen die vorhandenen Farbpigmente. Normalerweise kann dies nicht von Zuhause aus passieren, sondern sollte unter medizinischer Aufsicht erfolgen. Wer sich ein Tattoo entfernen lassen möchte und die Lasermethode wählt, der sollte sich zunächst an seinen Hausarzt wenden. Er kann Aussagen über das Hautbild treffen und die beste medizinische Nachsorge durchführen.

Allerdings muss den Betroffenen bewusst sein, dass die Lasermethode keine völlig schmerzfreie Wahl darstellt. Im Gegenteil, viele berichten davon, dass die Schmerzen stärker waren als bei der Tätowierung selbst. Und auch die Kosten sind nicht gerade günstig, ebenso bleibt das Risiko immer bestehen, dass nicht alle Farbpigmente vollständig entfernt werden können. Vor allem bei alten Tattoo oder schlechten Farben.

Tattooentfernung mittel Creme

Als schmerzfreie Variante zur Tattooentfernung stellt die Creme eine weitere mögliche Entfernungsmethode dar. Hier wird Bleichcreme verwendet, welche ich die Haut einzieht und das Tattoo heraus bleicht. Diese Methode ist zwar schmerzfrei, dennoch kann es bis zu einem Jahr dauern, ehe der gewünschte Effekt eintritt. Und das kann teuer werden, wenn eine Creme rund 80 Euro kostet. Auch muss die Anwendung regelmäßig erfolgen und auch die Haut kann dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden.

Altes Tattoo gegen Neues?

Tattoo-Künstler kennen das Problem der ungeliebten Alttattoos. Einige haben sich sogar darauf spezialisiert, die alten und bestehenden Malereien so zu überstechen, dass ein völlig neues Motiv entsteht. Wer also generell nichts gegen ein neues Tattoo hat, nur sein altes nicht mehr schön findet, der kann zu dieser einfachen Methode greifen. Schmerzen und Kosten befinden sich hier in einem ausgeglichenen Verhältnis und am Ende hat man sogar noch etwas Neues bekommen.

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