Microdermal PiercingWas ist ein Microdermal Piercing?

Bei einem Microdermal Piercing handelt es sich um ein Hautpiercing, das an verschiedenen Körperbereichen gestochen werden kann und derzeit absolut im Trend liegt. Seit 2006 hat es an großer Beliebtheit zugenommen, dass mittlerweile viele Studios dieses Microdermal Piercing anbieten. Da die Haut eine große Fläche aufzeigt, stehen zahlreiche passende Positionen für ein Microdermal Piercing zur Auswahl, wo es gesetzt werden kann. Je nach Geschmack kann unterschiedlicher Schmuck verwendet werden, der in verschiedenen Farben und Formen erhältlich ist. Bei der Auswahl des richtigen Studios sollte man unbedingt auf Professionalität setzen, denn vor allem bei einem Microdermal Piercing muss eine gründliche Hygiene eingehalten werden, um Infektionen und Entzündungen vorzubeugen.

Legen eines Microdermal Piercing

Im Vergleich zu anderen Piercings ist das Stechen von einem Microdermal Piercing eine aufwendigere Methode und bedarf einer professionellen Erfahrung. Deshalb sollte es ausschließlich von einem qualifizierten Fachpersonal durchgeführt werden. So muss vorab die gewünschte Stelle gründlich desinfiziert werden, damit kein Schmutz oder Bakterien in die Einstichstelle des Microdermal Piercing eindringen können. Zudem ist darauf zu achten, dass ausschließlich sterile Werkzeuge verwendet werden. Sind diese wichtigen Schritte erledigt, wird die Einstichstellt umgehend betäubt, da sich es um einen operativen Eingriff handelt, der mit Schmerzen verbunden sein kann. Anschließend erfolgt mit einem Skalpell, an der gewünschten Position, ein kleiner Einschnitt in die Haut. Daraufhin wird eine Hauttasche vom Piercer geformt, wo anschließend das Schmuckstück eingesetzt wird. Vor dem Stechen, wird dieses vom Kunden ausgewählt und besteht vorwiegend anfangs aus Scheiben, da sie die Verletzungsgefahr am geringsten ist. Später können andere Schmuckstücke verwendet werden. An dem Stechen muss man die nächsten Wochen den Bereich um das Microdermal Piercing regelmäßig desinfizieren. Gleichzeitig wird empfohlen den Bereich mit einem Pflaster abzukleben, um ein Hängenbleiben an der Kleidung zu vermeiden, das mit Schmerzen verbunden sein kann. Die Abheilung dauert meist zwischen zwischen drei bis sechs Wochen. Das Microdermal Piercing kann an jeder Körperstelle gestochen werden, es wird allerdings empfohlen jene Bereiche zu meiden, wo eine ständige Reibung durch die Kleidung herrscht. Daher eignen sich besonders gut das Dekolleté, der Nacken oder die Finger.

Risiken bei einem Microdermal Piercing

Das Stechen von einem Microdermal Piercing kann mit vielen Risiken verbunden sein, denn es handelt sich um einen operativen Eingriff, der in professionellen Studios nur unter einer örtlichen Betäubung gestochen wird. Deshalb ist die Hygiene in dieser Branche besonders wichtig, denn nur durch ein sauberes Arbeiten, können Entzündungen und Infektionen vermieden werden. Die Haut reagiert bei Verletzungen sehr schmerzempfindlich, sodass durch das Stechen von einem Microdermal Piercing meist eine starke Schwellung im Bereich der jeweiligen Position hervorgerufen wird. Dieser Bereich wird meist schnell sehr rot und schwillt zugleich stark an, was allerdings nach einigen Tagen wieder abklingt. Doch in dieser Zeit ist die Haut sehr berührungsempfindlich.

Geschätzte Abheildauer beim Medusa Piercing

ca. 6 Wochen

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