NasenpiercingWas ist ein Nasenpiercing?

Das Nasenpiercing ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Vom Nahen Osten kam es nach Indien. Die Hippies der westlichen Hippie-Bewegung haben das Nasenpiercing auf den Indien-Reisen entdeckt und in ihre Hippie-Kultur integriert. Jahre später übernahmen auch die Punks diese Piercing-Art als Zeichen für die Punk-Bewegung in Anspruch. Heute ist das Nasenpiercing, das sowohl im rechten als auch im linken Nasenflügel getragen wird, häufig bei Jugendlichen zu sehen. Das Nasenpiercing gilt auch als Ausdruck von Kreativität und ist bei Künstlern allen Alters sehr beliebt. Sowohl Männer als auch Frauen tragen dieses Piercing. Der Anteil der Frauen ist derzeit aber noch höher. Selten finden sich mehrere Nasenpiercing an einem Nasenflügel. Doch immer häufiger sind die Nostril-Piercings auf beiden Seiten der Nase zu sehen.

Stechen eines Nasenpiercing

Da auch die Nase ähnlich wie das Ohrläppchen aus Gewebe besteht, verwenden Juwelier die Ohrlochpistole zum Schießen des Lochs. Diese Ohrlochpistole gehört zu den sichersten Mitteln beim Schießen von Piercings. Mediziner aber raten immer häufiger von der Ohrlochpistole ab, weil sie mit viel Druck funktioniert. Eine so genannte Venenverweilkanüle, die der Profi beim Piercing einsetzt, ist für das zarte Gewebe der Nasenflügel schonender. Wie jede Hautstelle, die ein Piercing erhält, wird auch der Nasenflügel komplette desinfiziert. Dann sucht sich der Kunde die passende Stelle aus, in der das Loch gestochen werden soll. Mit einem Stift wird diese Stelle markiert und der Profi sticht von oben in das Gewebe des Nasenflügels ein. Damit beim Stechen nicht gleich auch die Scheidewand der Nase verletzt wird, kann eine Schutzröhre in die Nase eingelegt werden. Die medizinischen Ohrringe, die sich in den Ohrläppchen bewährt haben, können auch als erstes Nasenpiercing bis zum Abheilen verwendet werden. Nach der Heilung des Stichs können alle leichten Stecker nach Wunsch getragen werden.

Risiken bei einem Nasenpiercing

Neben der Verletzung der Nasenscheidewand kann beim Stechen des Nasenpiercing auch einer der vielen Nerven, die durch die Nase verlaufen, getroffen werden. Daher ist das Nasenpiercing im Einzelfall sehr schmerzhaft. Sogar der Trigeminusnerv kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Dennoch sollte nach spätestens vier Wochen der normale Heilungsverlauf beendet sein. Ergeben sich Komplikationen so ist der Verbleib eines medizinischen Ohrrings auf Dauer eine gute Alternative zu anderen Schmuck-Piercings. Mit ProntoLind Spray konnten auch bei Nasenpiercing gute Ergebnisse erzielt werden. Das Spray ist beim Piercer, im Online-Shop oder in der Apotheke erhältlich.

Geschätzte Abheildauer bei einem Nasenpiercing

ca. 4 - 6 Wochen

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Nasenpiercing FAQ

Was kostet ein Nasenpiercing?

Die Preise für ein Nasenpiercing bewegen sich zwischen 15 – 50 EUR. Die Kosten können anhängig von der Art des Piercings variieren. Am häufigsten wird der Nasenflügel gepierct. Dieses sehr beliebte Piercing kann zudem sowohl mit einer Nadel gestochen als auch gepuncht werden.

Risiken bei einem Nasenpiercing?

Der Schmerz beim Stechen eines Nasenpiercings relative gering aus. Da die Haut an der Nasenwand etwa mit der des Ohrläppchens vergleichbar ist, fällt auch der Schmerz in etwa vergleichbar aus. Eine zusätzlich zur Desinfektion erfolgende Betäubung des Stichkanals ist daher nicht erforderlich.

Schmerzen beim Nasenpiercing?

Hat sich ein Nasenpiercing entzündet, ist es relativ einfach diese Entzündung selbst zu behandeln, da beide Austrittspunkte gut selbst zu erreichen sind. Einmal pro Tag sollten dafür sowohl der Stichkanal als auch das Piercing gereinigt werden. Zudem ist es wichtig, die entzündete Stelle nur mit gereinigten Händen zu berühren und beim Schlafen Druck auf die Stelle zu vermeiden.