surface piercingWas ist ein Surface Piercing?

Schon lange erfreuen sich Oberflächenpiercings großer Beliebtheit. Ihre Stärke ist, dass sie an sehr vielen Stellen des Körpers gestochen werden können.

Ein Surface Piercing kann an allen Stellen des Körpers gestochen werden, die keine innere oder äußere Wölbung besitzen. Einfacher ausgedrückt bedeutet dies, dass der Ein-und Austrittskanal auf der gleichen Ebene liegen muss.

Da es sich bei Oberflächenpiercings um sehr besondere Piercings handelt, kommen häufig sogenannte Surface Bars zum Einsatz. Es handelt sich um Barbells, die an beiden Enden eine 90° Biegung haben. Ziel ist es, Spannungen zu verringern und Reizungen zu vermeiden.

Stechen eines Surface Piercing

Ein Surface Piercing wird grundlegend nicht anders gestochen als jedes herkömmliche Piercing auch. Zu Beginn wird die gewünschte Stelle sorgfältig desinfiziert. Anschließend hilft eine spezielle Klemme, eine Hautfalte zu bilden und zu fixieren. Mit einer Nadel wird das Piercing in der Regel freihändig gestochen. Nach dem Einsetzen der Surface Bar ist das Piercen abgeschlossen.

Es ist sehr wichtig, bei einem Surface Piercing die richtige Tiefe des Stichkanals zu treffen. Sitzt das Surface-Bar nicht tief genug, so hat das Schmuckstück ungewollt Spiel. Die Enden stehen an den Seiten zu weit heraus und können zur Seite kippen. Das umliegende Gewebe wird dauerhaft gereizt und beginnt zu schmerzen. Ein zu tief sitzendes Surface Piercing wiederum übt durch die an den Enden befindlichen Kugeln einen permanenten Druck auf die Haut aus. Entzündungen und Rötungen sind die Folge. Ein erfahrener Piercer ist die beste Absicherung, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Nach dem Piercen ist es sehr wichtig, den Surface Bar für mindestens eine Woche mit einem speziellen Wundpflaster zu fixieren. Nicht nur wird der Heilungsprozess unterstützt, auch ist ein versehentliches Hängenbleiben nicht möglich. Der Schmuck kann sich in Ruhe in das Gewebe einsetzen.

Risiken bei einem Surface Piercing

Wie bei jedem Piercing besteht auch bei einem Surface Piercing die Gefahr, dass sich die Haut aufgrund von Keimen und Bakterien entzündet. Es ist sehr wichtig, die betroffene Stelle jeden Tag sorgfältig zu reinigen und zu desinfizieren. Sollte sich dennoch eine Entzündung einstellen, ist umgehend der Piercer oder der jeweilige Hausarzt aufzusuchen. Eine unbehandelte Entzündung kann im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung führen.

Ein großer Unterschied zu herkömmlichen Piercings ist, dass Surface Piercings stets unter Spannung stehen. Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass der Körper das Schmuckstück abweist. Als Folge wächst es heraus und muss neu gestochen werden. Ein erfahrener Piercer, eine exakte Platzierung und geeigneter Schmuck reduzieren das Risiko jedoch erheblich.

Geschätzte Heildauer beim Surface Piercing

ca. 4 - 6 Monate

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Surface Piercing FAQ

Was kostet ein Surface Piercing?

Die Kosten für ein Surface Piercing betragen je nach Sitz des Piercings zwischen 50 bis 80 EUR. Da es sich um ein Oberflächenpiercing handelt bieten einige Piercer sowohl das Stechen per Nadel als auch das Punchen an. Letztere Methode begünstigt zwar die Wundheilung, kann aber mitunter zu einer größeren Narbenbildung führen, sobald das Piercing anfängst rauszuwachsen.

Schmerzen bei einem Surface Piercing

Der Schmerz beim Stechen eines Surface Piercings hängt auch von der ausgesuchten Stelle für das Piercing ab. Je dichter die Haut dort ist, weil etwa Muskelgewebe vorhanden ist, umso intensiver wird auch der Schmerz empfunden, da mehr Druck zum Ausführen des Stichkanals benötigt wird. Nach dem Einsetzen des Schmucks sollte der Schmerz jedoch rasch nachlassen.

Surface entzündet

Surface Piercings gelten eher als temporärer Körperschmuck, da die Abheilung sehr lange dauert und leicht Entzündungen auftreten. Aufgrund der konstanten Reibung unterhalb der Haut können immer wieder Entzündungen durch kleine Einrisse der Haut entstehen. Diese bleiben nur ohne Folgen, wenn die gepiercte Stelle permanent frei von Bakterien oder Keimen bleibt.